ERFASSTE DATEN

Die Erfassung der operationsbezogenen Daten erfolgt per Excel-Vorlage, die Sie durch Export aus dem Krankenhausinformationssystem füllen können. Die Erfassungsdatei ist so konzipiert, dass langfristig keine wesentlichen Anpassungen der Schnittstelle trotz Weiterentwicklung des Projekts notwendig werden. Die meisten Krankenhäuer haben eigene Exportabfragen generiert, um die Daten aus dem KIS oder OP-System bereitzustellen. Nach Informationen aus den Krankenhäusern bieten einzelne KIS-Hersteller inzwischen auch Schnittstellenlösungen an. Wir schicken Ihnen bei Interesse gerne die Vorlage sowie eine ausführliche Beschreibung der angeforderten Daten. Sie steht ebenfalls im Mitgliederbereich der KHZV-Homepage als Download bereit.

Sie können Ihre Daten einfach und sicher über die Software KHZV-Client übermitteln. Bei der unterjährigen Zwischenauswertung stehen die Ergebnisse schon nach wenigen Minuten zum Download bereit. Bei der jährlichen Basislieferung erhalten Sie zunächst den umfassenden Plausibilitäts- und Fehlerbericht Ihrer Daten.

Der aktuelle Auswertungslauf basiert auf Daten der Jahre 2015 und 2016. Jährlich werden die Daten des Vorjahres eingespeist. Zu unterjährigen Zeitpunkten können Sie außerdem automatisiert eine aktuelle Zwischenauswertung der Daten des laufenden Jahres erstellen. Abgefragt werden eingriffsbezogene Daten zu Anästhesiezeitpunkten (optional), Operationszeitpunkten und OPS-Codes (Minimalvoraussetzung sind die Zeitpunkte Schnitt und Naht). Außerdem werden Stammdaten Ihres Hauses sowie Angaben zur Abteilungsstruktur und den einzelnen OP-Sälen benötigt.

Es werden gleichzeitig optional auch die Abrechnungsdaten nach § 21 KHEntgG abgefragt (optional). Ein Zusammenführen der OP-Daten mit den §21-Daten erlaubt eine DRG-Eingruppierung und eine Zuordnung zu Klinischen Leistungsgruppen. So können die Effekte auch tendenziell monetär abgeschätzt werden.