FREIGABE-SCHNITT-ZEITEN (ALLGEMEIN)

Eine kurze Zeitspanne zwischen Freigabe und Schnitt ist ein Hinweis auf eine gute Koordination zwischen Anästhesie-Team und Operations-Team.

Die Verzögerung zwischen Freigabe des Patienten durch die Anästhesie und dem tatsächlichen Schnittzeitpunkt ist eine weitere wichtige Kennzahl für das OP-Management.

Die Auswertung der Freigabe-Schnitt-Zeiten erfolgt analog zu den Wechselzeiten. Sie können Ihre Säle und Fachabteilungen auswählen, um sie mit dem Durchschnitt der TOP5-Häuser und dem Durchschnitt aller Teilnehmer zu vergleichen. Durch diverse Filter können Sie einen auf Ihr individuelles Haus zugeschnittenen Benchmarking-Pool erstellen. Als Filterkriterien sind der Einleitungsort der Narkose, der Ausleitungsort der Narkose, das OP-Volumen der Vergleichshäuser und die Trägerschaft der Vergleichshäuser vorgesehen.

Außerdem sehen Sie tabellarisch die durchschnittlichen Freigabe-Schnitt-Zeiten und die Häufigkeitsverteilungen bezogen auf Ihre Operationssäle und Fachabteilungen. Dabei wird Ihnen sowohl der jeweilige Benchmark-Rang unter den gleichen Fachabteilungen der übrigen Häuser als auch das Dezil angezeigt.

Gerade bei dieser Kennzahl ist ein fachabteilungsbezogener Vergleich wichtig. Bei Abteilungen wie beispielsweise der Orthopädie fällt in die Zeitspanne zwischen Freigabe und Schnitt auch eine spezielle Lagerung des Patienten.

Seit dem Jahr 2014 werden die Freigabe-Schnitt-Zeiten auch bezogen auf die Operationsverfahren analysiert.

Für eine größere Ansicht bitte klicken